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Verschiedene Antriebskonzepte unter einem Dach

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Im Anschluss an den politischen Aschermittwoch 2019 der CSU in Passau nutzte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Alexander Dobrindt die Gelegenheit, einer Einladung der Motorenfabrik Hatz im benachbarten Ruhstorf zu folgen.

(v. l.) Kevin Unrath (Referent der Geschäftsleitung), Wolfram Hatz (Hauptgesellschafter und Beiratsvorsitzender Motorenfabrik Hatz), Alexander Dobrindt (Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, ehem. Bundesverkehrsminister), Bernd Krüper (CEO, Vorsitzender der Geschäftsleitung Motorenfabrik Hatz), Wilfried Riemann (COO, Geschäftsführer Motorenfabrik Hatz), Maximilian Eder (Projektmanager Forschung & Entwicklung Hatz)

Ein freundschaftliches Verhältnis pflegen Hauptgesellschafter Wolfram Hatz und der aktuelle Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Alexander Dobrindt bereits seit einigen Jahren. Einer Einladung des Unternehmens Hatz Diesel, sich über den Forschungsstand aktueller Antriebstechnologien „Made in Bavaria“ umfassend zu informieren, nahm der vormalige Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur daher besonders gerne wahr.

Beeindruckt zeigte sich Alexander Dobrindt von der technologischen Expertise in Verbindung mit der Standortreue der Hatz Motorenfabrik, die sich unter anderem in der hohen Fertigungstiefe des Motorenherstellers widerspiegelt. Der Landesgruppenleiter der CSU beschäftigt noch immer sehr stark mit der Veränderung und den Neuerungen in der Fahrzeugantriebstechnik. Er bewertet es positiv, dass sich ein mittelständisches Unternehmen wie die Hatz Motorenfabrik am Standort in dieser Form halten kann. Vor über 20 Jahren, etwa nach dem Mauerfall, sind viele einen anderen Weg gegangen. Der Ingenieursaufwand, der hinter der Entwicklung der Motoren steckt und die Fertigungstiefe, mit der die Motorenfabrik in Ruhstorf an der Rott produziert verdiene seinen Respekt. Dies stellt die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen und der Unternehmer gegenüber der Region unter Beweis. Dobrindt war damit vollen Lobes für das Engagement der Unternehmerfamilie Hatz. Dass sich der am Standort betriebene Ingenieursaufwand in ganzheitlich effizienten Antriebslösungen manifestiert, erörterte Hatz CEO Bernd Krüper dem Ehrengast am Beispiel einer Kehrmaschine. Hierbei wurden vor allem die kommerziellen Vorteile aktueller Verbrennungstechnologie gegenüber vollelektrischen Antriebstechnologien deutlich. Krüper: „Nicht nur der Anschaffungspreis eines mit der Hatz H-Serie ausgestatteten Modells im Verhältnis zu dessen vollelektrischer Variante ist um bis zu 80 Prozent geringer. Auch die Maschinenverfügbarkeit zeigt bisher Vorteile, weil im Gegensatz zum elektrischen Betrieb nicht mehrmals täglich geladen werden muss.“ Hatz Gesamtleiter Forschung und Entwicklung Dr. Simon Thierfelder erläuterte ergänzend, dass das deutlich geringere Gewicht der Hatz H-Motoren im Vergleich zum Elektromotor-Batterie-Paket die Nutzlastbilanz der konventionell betriebenen Arbeitsmaschine deutlich verbessere. Alles in allem zeige der aktuelle Entwicklungsstand im Bereich industrieller Verbrennungsmotoren, dass diese auch im Hinblick auf eine gesamtheitliche betrachtete Ökobilanz, gegenüber elektrischen Antrieben durchaus konkurrenzfähig seien.

Im Rahmen seines Besuches bei Hatz informierte sich Alexander Dobrindt auch über den Entwicklungsstand alternativer Antriebstechnologien. Hatz forscht nicht nur an einem Null-Emissionen-Verbrennungsmotor, sondern fokussiert seine F&E-Aufwendungen auch im Bereich alternativer Kraftstoffe und Brennstoffzellentechnologie. Für den ehemaligen Bundesverkehrsminister ist es ermutigend zu sehen, welchen Sprung die deutschen Dieseltechnologien in puncto Effizienz gerade in der jüngsten Vergangenheit gemacht haben. Doch auch das Thema Brennstoffzelle birgt neben der Weiterentwicklung elektrischer Antriebskonzepte großes Potenzial für die deutsche Automotivindustrie. Er war erfreut, bei der Hatz Motorenfabrik einen so umfassenden und vielfältigen Entwicklungsansatz für moderne Antriebskonzepte anzutreffen.

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