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Antriebstechnologien der Zukunft: Bundesverkehrsminister Scheuer besucht Motorenfabrik Hatz

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Regional verwurzelt und international erfolgreich gehört die Motorenfabrik Hatz zu den Top-Arbeitgebern im Landkreis Passau. Am 18. Januar 2019 besuchte der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer den Hauptstandort Ruhstorf und überzeugte sich dabei von den Qualitäten und der Zukunftsfähigkeit des Traditionsunternehmens.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (3. v. r.) informierte sich während eines Rundgangs sowohl über die Produktion bei Hatz, die Leistungsvielfalt und -fähigkeit der Komponentenfertigung sowie über die Investitionen in moderne Bearbeitungsmaschinen

Als Spezialist für Antriebskomponenten, Industriemotoren und Systeme vor allem in der Fahrzeugindustrie sowie im Bereich geführter und mobiler Arbeitsmaschinen ist die Motorenfabrik Hatz weltweit bekannt und geschätzt. Zu Beginn des Treffens gaben Hauptgesellschafter Wolfram Hatz und der Vorsitzende der Geschäftsführung Bernd Krüper dem Bundesminister einen Überblick über das 1880 gegründete Familienunternehmen. Zu den Gesprächsteilnehmern zählten auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Passau Raimund Kneidinger und der Ruhstorfer Bürgermeister Andreas Jakob, die sich ebenfalls über das Produktprogramm und die strategische Ausrichtung des Unternehmens informierten. Hatz gehört mit seinen mehr als 1.100 Mitarbeitern zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der Region sowie in Andreas Scheuers Wahlkreis.

Bundesminister Scheuer informierte sich auch über die Hatz H-Serie. Die jüngste Motorengeneration kommt künftig in größeren Stückzahlen unter anderem in komplexen Kühlsystemen für Lkw-Anhänger zum Einsatz. Diese und weitere Entwicklungen des Ruhstorfer Unternehmens wurden vom Gesamtleiter Forschung und Entwicklung Dr. Simon Thierfelder präsentiert. Er hob dabei besonders laufende und künftige Förderprojekte rund um den Diesel und alternative Antriebslösungen hervor. „Damit haben wir die Themen CO2-Einsparung, synthetische Kraftstoffe und Digitalisierung fest im Blick“, erklärt Thierfelder. In diesem Zusammenhang verwies Andreas Scheuer darauf, dass sein Ministerium „zur Förderung unter anderem synthetischer Kraftstoffe in den vergangenen neun Jahren 5,2 Milliarden Euro in die Hand genommen hat. Das Potenzial CO2-neutraler Antriebstechniken schätzen wir als besonders hoch ein". Ergänzend dazu tauschten sich die Gesprächsteilnehmer auch über alternative Antriebsideen und -konzepte aus, zu denen das Bundesverkehrsministerium entsprechende Fördermöglichkeiten anbietet.

Bei einem Rundgang zeigte Operations-Geschäftsführer Wilfried Riemann Bundesminister Scheuer die Bandbreite und den technischen Anspruch der gefertigten Metallkomponenten, mit denen Hatz auch ein gefragter Zulieferer der Fahrzeugindustrie ist. Andreas Scheuer konnte sich darüber hinaus von den unterschiedlichen Aufgabenbereichen innerhalb des Unternehmens ein Bild machen. Hatz gehört zu den größten Arbeitgebern im Landkreis Passau, vereint als Ausbildungsbetrieb mit eigener Ausbildungswerkstatt rund 135 unterschiedliche Berufsbilder in 30 Abteilungen und engagiert sich mit der Mathias-Hatz-Stiftung für Unternehmensangehörige in Notlagen.

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