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Motorenfabrik Hatz erzielt zweiten Platz bei den GreenTec Awards 2015

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Die Motorenfabrik Hatz wurde bei Europas renommiertestem Umweltpreis, den GreenTec Awards" unter die drei Finalisten in der Kategorie "Automobilität" nominiert. Bei der Galaveranstaltung, die am 29. Mai in Berlin stattfand, wurden die Nominierten gekürt. Der 4H50TIC konnte mit seinen ressourcenschonenden Eigenschaften die Jury überzeugen - dies wurde mit einem zweiten Platz honoriert.

Im Rahmen der GreenTec Awards 2015 wurde der 4H50TIC der Motorenfabrik Hatz durch eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC), sowie durch die Teilnehmer einer öffentlichen Online-Abstimmung in die Endrunde gewählt. Im Rahmen einer Galaveranstaltung, die am 29. Mai im Tempodrom in Berlin stattfand, wurde der 4H50TIC letztlich mit einem zweiten Platz honoriert.

Dr. Simon Thierfelder, Hauptabteilungsleiter Motorenentwicklung, und Franz Moser, Leiter Elektrotechnik, nahmen die offizielle Urkunde in Berlin entgegen. Bei der feierlichen Übergabe wurden Produkte und Innovationen in insgesamt 13 Kategorien des bereits zum achten Mal stattfindenden Awards prämiert. Der GreenTec Award ist einer der begehrtesten Umweltpreise in Europa. Der Awards wird veranstaltet, um ökologisches und ökonomisches Engagement sowie Technologiebegeisterung zu fördern. Nominiert wird, wer mit nachhaltigen  Innovationen und Projekten zu einer umweltfreundlichen Zukunft beiträgt und die Verantwortung gegenüber der Umwelt mit seinem Engagement dokumentiert.

Den Award für den 1. Platz in der Kategorie "Automobilität" erhielt BMW für die Entwicklung des multimodalen Navigationssystems, welches die beste Route zum Ziel unter Berücksichtigung von öffentlichen Verkehrsmitteln berechnet. Die dritte Nominierung ging an Clariant Produkte GmbH für die Entwicklung eines Zellulose-Ethanols das aus Agrarreststoffen gewonnen werden kann.

Der 4H50TIC wurde aufgrund seiner Energie- und Ressourceneffizienz, Schadstoff- und Lärmemission sowie Kompaktheit, und den damit verbundenen Beitrag zum umweltschonenden Antrieb von Baugeräten in die Endrunde gewählt. Der Motor, der einem strengen Downsizing-Konzept folgt, ist mit 173 kg ca. 90 kg leichter als der nächste Wettbewerber in seiner Klasse. Dabei werden bereits wertvolle Ressourcen bei der Produktion eingespart sowie Emissionen durch kürzere Bearbeitungszeiten und geringeren Aufwand bei der Rohstoffaufbereitung reduziert. Des Weiteren ist die Kraftstoffeffizienz nicht auf einen Bestpunkt optimiert, sondern erreicht eine größtmögliche Effizienz über einen breiten und realitätsnahen Drehzahl- und Lastbereich.

Pro Motor ergeben sich wegen des geringeren Gewichts und der höheren Effizienz folgende Einsparungen:

-       bei der Verarbeitung von Rohmaterial  476 kWh und 160 kg CO2,
-       geringerer Aufwand in der Produktion: 302 kWh und 169 kg CO2 und
-       Kraftstoff-Einsparung von 22.691 kWh und 6.075 kg CO2 (bei ca. 800 Betriebsstunden/Jahr).

Aufgrund seiner prognostizierten und bereits erreichten Ziele wurde die Entwicklung des Motors vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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